Ihr Fach-
Zahnarzt in
der Pfalz

„Herzlich willkommen in unserer Praxis. Wir tun alles, damit Sie sich bei uns rundum wohlfühlen.“
Mit diesen Worten beginnen viele Begrüßungstexte auf Websites unserer Kollegen. Aber wir wissen nur zu gut, dass ein Besuch beim Oral- oder Kieferchirurgen oft mit einem sehr mulmigen Gefühl verbunden ist – manchmal sogar mit ein bisschen Angst. Wir können das gut verstehen. Viele verbinden damit unangenehme Erfahrungen, und es braucht Überwindung, sich operieren zu lassen.
Wir haben viel Zeit und Liebe in die Gestaltung unserer neuen Praxis investiert

und auf eine hochmoderne technische Ausstattung gesetzt.  Wir nehmen uns genügend Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch. Wir wollen Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen kennenlernen und auf Ihre Fragen eingehen. Und wir werden Ihnen alle möglichen Behandlungsalternativen genau vorstellen. Sie werden sehen: Vieles, was Ihnen große Sorgen macht, erweist sich nachher als kleiner Eingriff.

Ganz gleich, wie Ihre Behandlung aussehen wird – eins steht bei uns immer an erster Stelle:
Wir wollen Sie so schmerzfrei wie möglich behandeln. Und dazu stehen uns alle Optionen zur Verfügung: von der örtlichen Betäubung über den Dämmerschlaf bis zur Vollnarkose, die immer von einem erfahrenen Anästhesisten durchgeführt wird.

Bei uns erwartet Sie ein Team, das sich liebevoll um Sie kümmert. 
In diesem Sinne: Herzlich willkommen!

Ihr Dr. Andreas Böhle
mehr

Liebe Patientin, lieber Patient,

schön, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Vielen Dank für Ihr Interesse, etwas mehr über mich und meinen Werdegang zu erfahren. 

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in Ludwigshafen-Oggersheim, wo meine Eltern über viele Jahre hinweg eine Hautarztpraxis geführt haben. So entstand schon sehr früh meine Begeisterung für die Medizin und ich entschied mich, nach dem Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium in Ludwigshafen einen ähnlichen Berufsweg zu wählen.

Für das Studium der Zahnmedizin an der Goethe-Universität und die anschließende vierjährige Fachzahnarztweiterbildung zum Oralchirurgen verbrachte ich insgesamt 10 Jahre in Frankfurt am Main.

Beim Durchstöbern unserer Internetseite ist Ihnen sicher nicht entgangen, dass mir die Pfalz persönlich sehr am Herzen liegt. So führte mich mein Lebensweg wieder zurück in die Heimat in die überregional bekannte Praxis Prof. Dr. Dhom und Kollegen. Hier konnte ich reichlich chirurgische Erfahrung sammeln und dieses Wissen im Rahmen meiner Funktion als Oberarzt an angehende Oralchirurginnen und Oralchirurgen weitergeben.

Neben der klassischen Oralchirurgie fasziniert mich bereits seit meinem Studium das Thema Implantologie. Den Verlust von Zähnen mithilfe kleiner künstlicher Zahnwurzeln rückgängig machen zu können – das ist für mich jedes Mal aufs Neue ein kleines medizinisches Wunder und zugleich der Grund, weshalb ich hierauf meinen Tätigkeitsschwerpunkt gelegt habe.

Mit einer eigenen oralchirurgischen Praxis inmitten der Pfalz habe ich mir einen Herzenswunsch erfüllt und freue mich, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen.

Aus der Pfalz – für die Pfalz!

Ihr
Dr. Andreas Böhle

 

Werdegang:

  • 1985 geboren in Ludwigshafen am Rhein
  • 2004 Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium in Ludwigshafen
  • 2005-2010 Studium der Zahnmedizin an der Goethe-Universität in Frankfurt
  • 2010 Staatsexamen Zahnmedizin
  • 2011-2015 allgemeinzahnärztliches Jahr und Fachzahnarztweiterbildung zum Oralchirurgen in Frankfurt und Umgebung
  • 2015 Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • 2015 Promotion bei Prof. Dr. Dr. Dr. Constantin Landes an der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Goethe-Universität in Frankfurt
  • 2015-2016 Angestellter Oralchirurg in Ludwigshafen
  • 2017-2022 Angestellter Oralchirurg mit Oberarztfunktion bei Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH in Ludwigshafen 
  • 2020 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

 

Fachliche Schwerpunkte: 

  • Oralchirurgie
  • Implantologie
  • Knochenaufbau
  • Narkosebehandlung
  • Zahnärztliche Radiologie
  •  

Europastrasse 4 — Neustadt / Pfalz

IN
SIGHTS

12.09.2022:

JUST PUSH PLAY!  Die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen: Wir starten in den Praxisbetrieb und freuen uns auf unsere ersten Patientinnen und Patienten. Weisheitszähne, Zahnimplantate, Knochenaufbau, Wurzelspitzenresektionen, dreidimensionales Röntgen (DVT) und vieles andere mehr: Ab sofort in der Europastraße 4 in Neustadt an der Weinstraße. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!  

09.08.2022:

Unser Eingangsbereich ist kaum wiederzuerkennen: Der Empfang unserer Praxis für Oralchirurgie und Implantologie wurde fertiggestellt. Auf eine helle und offene Gestaltung wurde besonderen Wert gelegt. So dürfen sich unsere Patientinnen und Patienten jederzeit herzlich empfangen fühlen. Ob Weisheitszähne, Zahnimplantate, Wurzelspitzenresektion oder auch Zahnschmerzen: Ab September hilft Ihnen unser Team im Facharztzentrum in Neustadt an der Weinstraße jederzeit und gerne weiter. Mit Herz und Know How in der Pfalz.

27.06.2022:

 Es hat sich einiges getan: Die Decke wurde eingebaut und unsere Fachzahnarztpraxis erstrahlt nun in weiß für ein strahlendes Lächeln.

30.05.2022:

Wer kennt das nicht: Noch wenige Minuten bis zum Zahnarzttermin – weit und breit kein freier Parkplatz in Sicht. Das erzeugt Anspannung, die wir Ihnen gerne ersparen möchten. Bei uns parken Sie auf unseren praxiseigenen Stellplätzen direkt vor dem Gebäude.

Fachgebiet
Oralchirurgie

Zahnimplantate sind aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken. 

Durch die Implantation kleiner künstlicher Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik sind wir heutzutage glücklicherweise in der Lage, verloren gegangene Zähne zu ersetzen. 

Mut zur Lücke – das muss nicht sein. Mithilfe von Zahnimplantaten verhelfen wir Ihnen wieder zu einem natürlichen Lächeln. Implantate bieten Ihnen ein Plus an Lebensqualität und geben Ihnen das Gefühl eigener, festsitzender Zähne.

Durch umfassende Forschung und millionenfache Anwendung ist die Implantatbehandlung heute gut erprobt und sicher. Mit modernen Operationsmethoden sind sie bei nahezu jeder Form des Zahnverlustes möglich. Planungsverfahren wie die 3D-Diagnostik mittels DVT und das navigierte Einsetzen der Implantate mit computergefertigten Schablonen sorgen dabei für eine hohe Sicherheit und Präzision.

Doch wie funktioniert ein Implantat?

Das Implantat selbst entspricht im Wesentlichen einer künstlichen Zahnwurzel und wird an der Stelle des verloren gegangenen Zahnes in den Kieferknochen eingesetzt. Nach Abschluss einer drei- bis sechsmonatigen Einheilphase hat sich das Implantat so gefestigt, dass ein Zahnersatz, wie beispielsweise eine Krone oder Brücke, mit dem Implantat verbunden werden kann. Nach optimaler Einheilung sind Implantate sowohl in ästhetischer als auch in funktioneller Hinsicht nicht mehr von natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Selbst die Farbe des künstlichen Zahnes lässt sich an die eigenen Zähne problemlos anpassen.

Wir verwenden ausschließlich klinisch bewährte Implantate namhafter Hersteller, die schon über Jahrzehnte am Markt vertreten sind. Die Unternehmen gewährleisten auch nach vielen Jahren noch Unterstützung für die von ihnen hergestellten Medizinprodukte. Hochqualitatives Material ist essenziell für die Gesundheit und einen langfristigen Implantaterfolg.

Was ist möglich mit Implantaten?

  • Ersatz von Zähnen ohne das Abschleifen benachbarter Zähne für eine Brücke:
    Natürliche, gesunde Zähne bleiben erhalten. Implantate bilden eine eigenständige Einheit, welche nicht mit anderen Zähnen verbunden wird.
  • Verbesserung des Haltes von Prothesen:
    Lockere Prothesen gehören heute der Vergangenheit an. Mit der Unterstützung von Zahnimplantaten fühlen sich die künstlichen Zähne wieder so fest an, als wären es die eigenen. Und das sogar bei einem vollständig zahnlosen Kiefer.
  • Ersatz fehlender Zähne am Ende der Zahnreihe:
    Mit Implantaten werden herausnehmbare Prothesen zum Ersatz hinterer Zähne wirkungsvoll vermieden.
  • Erhalt des Kieferknochens: Wir Menschen sind sehr effiziente Lebewesen. Unser Körper trennt sich gerne von allem, was er nicht mehr benötigt. Das gilt auch für den Kieferknochen, welcher sich nach einem Zahnverlust konsequent zurückbildet, da die Kaubelastung ausbleibt. Durch Implantate wirken durch die kontinuierliche Krafteinleitung in den Knochen dem Abbau entgegen. 
  • Verankerung von Zahnspangen

Was ist vor und während des Einsetzens von Implantaten zu beachten?

  • Sorgfältige Abklärung potentieller Risikofaktoren und Allgemeinerkrankungen
  • Berücksichtigung der Wünsche unserer Patientinnen und Patienten
  • Enge und regelmäßige Absprache mit Ihrem behandelnden Hauszahnarzt
  • Gewissenhafte Vorplanung und Diagnostik in Abhängigkeit von der medizinischen Ausgangssituation hinsichtlich der Qualität und Quantität des Kieferknochens, Anzahl und Position der Implantate und vieles andere mehr
  • Präzise Röntgendiagnostik mit modernem 3D-Röntgen (DVT)
  • Operation unter Einhaltung höchster fachlicher und hygienischer Standards
  • Optimale Nachsorge und Betreuung

Unsere Praxis verfügt über zeitgemäße technische und apparative Ausstattung. Aufgrund der Vielzahl bereits durchgeführter Implantateingriffe und regelmäßiger Fort-und Weiterbildung ist Dr. Böhle berechtigt, den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, verliehen durch die Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz, zu führen.

Wir helfen Ihnen gerne weiter, auch in anspruchsvollen implantologischen Situationen.

Zahnverlust führt zu einem allmählichen Abbau der Kieferknochensubstanz. 

Besonders dann, wenn die Entfernung der Zähne schon weit zurückliegt, kann der Knochenabbau so weit vorangeschritten sein, dass die noch vorhandene Knochenmasse keine ausreichende Stabilität für das Einsetzen von Zahnimplantaten bietet.

Um den Knochenabbau rückgängig zu machen, bieten sich je nach Lokalisation verschiedene erprobte Verfahren zur Wiederherstellung des Kieferknochens an:

  • Laterale Augmentation (GBR): Verbreiterung des Knochens mit künstlichen Knochenmaterialien 
  • Sinuslift: Knochenaufbauverfahren im Bereich der Oberkieferbackenzähne zur Wiederherstellung einer ausreichenden Knochenhöhe
  • Knochenblock: Transplantation von körpereigenem Knochen

In Abhängigkeit von der individuellen Defektsituation wählen wir das für Sie am besten geeignete Knochenaufbauverfahren aus. Folgende Materialien kommen hierbei zum Einsatz:

  • Eigenknochen bei größeren Knochendefekten: Körpereigene Knochensubstanz wird im Kieferbereich entnommen und an die Stelle des zukünftigen Implantates transplantiert.
  • Künstliches bzw. synthetisch hergestelltes Knochenmaterial bei kleineren Knochendefekten: Wir verwenden ausschließlich bewährtes und ausreichend mit Studien belegtes Material namhafter Hersteller.

Alternativ zu konventionellen Titanimplantaten setzen wir Keramikimplantate aus hochweißem Zirkoniumdioxid ein. Dieses extrem stabile und vollständig biokompatible Material ermöglicht uns die Versorgung mit Zahnimplantaten auch in solchen Fällen, in denen Metallfreiheit gewünscht ist.

Durch die weiße Farbe eignen sich Keramikimplantate für höchste ästhetische Ansprüche und sind im Rahmen ganzheitlicher Behandlungskonzepte möglich.

Zur Unterstützung des Heilungsprozesses nach Implantationen und anderen operativen Eingriffen am Kiefer bieten wir Ihnen auf Wunsch die Therapie mit Eigenblut an.
Dieses besondere, von Prof. Dr. Choukroun entwickelte PRF-Verfahren führt zu einer verbesserten Wundheilung und Schmerzlinderung.
Hierzu wird vor der OP eine kleine Menge Blut entnommen und mit einer speziellen Technik zentrifugiert. So entsteht ein körpereigenes Blutkonzentrat, welches wir vielfältig einsetzen, um die Regeneration von Knochen und Zahnfleisch zu beschleunigen, ähnlich einem natürlichen Wundpflaster.
Das PRF-Verfahren verzichtet auf jegliche künstliche Zusätze und macht sich alleine die heilungsfördernden Bestandteile und Wachstumsfaktoren des eigenen Blutes zunutze.

Ihr Vorteil:

  • verminderte Schwellung
  • weniger Schmerzen
  • keine Allergien
  • keine  Abstoßungsreaktion
  • verbesserte Regeneration
  • schnellere Wundheilung
  • ausschließlich körpereigenes Material

Bei den Weisheitszähnen handelt es sich um die letzten Zähne in der Zahnreihe, ganz hinten im Kiefer. Oft sind die Weisheitszähne aufgrund von Platzmangel gar nicht oder nur teilweise im Mund sichtbar. 

In der Regel hat jeder Mensch vier Weisheitszähne. Es kann jedoch auch vorkommen, dass gar keine oder sogar zusätzliche Weisheitszähne vorhanden sind. Auch die Lage der Weisheitszähne variiert individuell stark. Manche Zähne wachsen gerade, andere wiederum liegen schräg im Kiefer.

Dadurch können sie zu gesundheitlichen Komplikationen führen wie zum Beispiel:

  • eitrige Kieferentzündungen sowie Entzündungen des benachbarten Zahnfleisches
  • Entstehung von Zysten
  • Bildung von Karies an den benachbarten Backenzähnen durch Schmutznischen unter dem Zahnfleisch
  • Gefährdung einer kieferorthopädischen Behandlung durch den Wachstumsdruck (das „Schieben“) der Weisheitszähne

Der optimale Zeitpunkt zur Entfernung liegt etwa zwischen dem 13. Und 16. Lebensjahr, wenn die Krone der Zähne vollständig ausgebildet und die Wurzel der Zähne erkennbar ist. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt ist die Entfernung der Weisheitszähne problemlos möglich.

Um eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten, bewerten wir die Situation im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches individuell anhand von Röntgenbildern und einer Voruntersuchung. In einigen Fällen veranlassen wir eine weiterführende Diagnostik mit dreidimensionalem Röntgen (DVT/CT).

Wir haben bereits viele Tausend Weisheitszahnoperationen durchgeführt und wissen sehr gut wie dieser Eingriff unkompliziert verlaufen kann. Eine lokale Betäubung ist meist ausreichend. Der Eingriff kann jedoch gerne auf Wunsch in Dämmerschlaf oder Vollnarkose in Zusammenarbeit mit einem Narkosearzt durchgeführt werden.

Es gibt vielfältige Gründe, weshalb Zähne oder Zahnwurzeln nicht mehr zu erhalten sind. Hierzu zählen:

  • Durch tiefe Karies zerstörte Zähne
  • Abgebrochene Zähne und Zahnwurzeln
  • Stark gelockerte Zähne
  • Entzündungen und Zysten
  • Anhaltende Schmerzzustände
  • Überzählige Zähne
  • Zahnentfernung aufgrund einer kieferorthopädischen Behandlung

Ein kaputter Zahn ist kein Grund zur Sorge: Wir helfen Ihnen gerne dabei, den Eingriff schnell, routiniert und schmerzfrei durchzuführen zu lassen.

Ein Zahn ist ein kompliziertes Organ, welches außen aus einem Hartgewebemantel und im Inneren aus der sogenannten Pulpa, dem Zahnnerven, besteht.

Durch vielfältige krankhafte Prozesse kann es zu einer dauerhaften Schädigung und dem Absterben der Pulpa kommen. Die Entzündung kann sich in den Kieferknochen ausbreiten und sich dann in Eiteransammlungen, Zysten oder gar sichtbaren Schwellungen äußern.

In einem ersten Schritt wird Ihr Zahnarzt versuchen, den erkrankten Zahn mithilfe einer klassischen Wurzelkanalbehandlung zu retten. Hierbei wird das Innere des Zahnes gereinigt, desinfiziert und versiegelt.

Doch selbst bei noch so sorgfältiger Vorgehensweise gelingt die vollständige Desinfektion des Zahninneren nicht immer. Ein Fortbestehen der Beschwerden ist die Folge.

Doch was dann? Wir haben eine gute Nachricht für Sie: Ein wurzelbehandelter, entzündeter Zahn kann oft mit einer Wurzelspitzenresektion langfristig erhalten werden. 

Nach örtlicher Betäubung entfernen wir über einen winzig kleinen Zahnfleischschnitt unter Sicht den entzündeten Teil des Zahnes, die sogenannte Wurzelspitze. Meist in Verbindung mit dem infizierten Gewebe im Knochen oder einer Zyste. Zusätzlich wird der Zahn erneut desinfiziert und versiegelt, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Auch wenn es sich für Sie vielleicht kompliziert anhören mag, ist der kleine Eingriff meist innerhalb einer halben Stunde abgeschlossen.

Nicht jeder Mensch hat 32 Zähne! Jeder Mensch ist individuell – und genauso individuell ist es, dass manche Menschen mehr Zähne haben, als sie wirklich brauchen.

Überzählige Zähne können durchaus hinderlich sein, besonders dann, wenn eine kieferorthopädische Behandlung mit einer Zahnspange ansteht. Der Kiefer bietet meist nicht ausreichend Platz für die zusätzlichen Zähne: Sie stehen anderen Zähnen im Weg.

Genauso können die überzähligen Zähne Zysten ausbilden oder sich entzünden.

In all diesen Fällen sollten diese Zähne entfernt werden. 

Mithilfe moderner 3D-Diagnostik (DVT) können wir die zusätzlichen Zähne sicher lokalisieren und anschließend gewebeschonend entfernen.

Gaumenimplantate dienen der Verankerung von Zahnspangen. Musste früher zur Korrektur von Zahnfehlstellungen häufig über einen langen Zeitraum ein aufwändiges Gestell um Kopf und Nacken getragen werden (sog. Headgear), so ist dies heute glücklicherweise nicht mehr notwendig. Der Einsatz von winzigen Spezialimplantaten am Gaumen ermöglicht nahezu unsichtbar das Verankern von kieferorthopädischen Apparaturen bzw. Zahnspangen.

Manchmal möchten Zähne nicht von allein aus dem Kiefer wachsen. Durch verschiedene Umstände bleiben sie im Knochen zurück.

Die gute Nachricht ist: Sie sind meist vorhanden, selbst wenn man sie im Mund nicht sehen kann. Damit sie besser herauswachsen können, müssen wir ein wenig nachhelfen:

Mit konventionellen Röntgenaufnahmen und gegebenenfalls 3D-Diagnostik machen wir die Zähne zunächst sichtbar und legen sie anschließend durch einen kleinen Eingriff frei. Dabei befestigen wir einen Draht an dem verlagerten Zahn, womit dieser mit einer Zahnspange verbunden wird. So lässt sich das Wachstum zielgerichtet in die richtige Position lenken und deutlich beschleunigen. 

Im Regelfall kann der wachstumsgehemmte Zahn innerhalb einiger Monate in die Zahnreihe eingeordnet werden und steht dann als gesunder Zahn zum Kauen zur Verfügung.

Lippenbändchen verbinden in unserem Mund die Lippe mit Ober- und Unterkiefer. Manchmal sind diese Bändchen so fest und straff ausgebildet, dass sie das Sprechen und Kauen behindern. Weiterhin können sie Zahnlücken begünstigen oder durch den starken Zug zu Zahnfleischrückgang führen.

Ein zu stark ausgeprägtes Zungenbändchen erschwert das Sprechen und die Sprachentwicklung bei Kindern.

Unter lokaler Anästhesie können wir störende Bändchen lösen und korrigieren. Ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung – das Sprechen ist nach einer Korrektur wieder ungehindert möglich und Zahnlücken bilden sich zurück. Ein weiteres Voranschreiten des Zahnfleischrückganges wird verhindert.

Die Parodontitis, häufig auch Parodontose genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie wird durch bakterielle Zahnbeläge unterhalb des Zahnfleisches hervorgerufen. Im weiteren Verlauf kommt es zu einem Rückgang des Zahnfleisches und des Knochens. Die Parodontitis macht sich meist durch Zahnfleischbluten, unangenehmem Geruch und Lockerung der Zähne bemerkbar. Unbehandelt führt eine Parodontitis langfristig zum Verlust der Zähne. Mehrere Studien belegen außerdem den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz- Kreislauferkrankungen.

Daher ist die Früherkennung und die rechtzeitige Therapie der Erkrankung von besonderer Bedeutung. Ein bestehender Knochen- und Weichgewebsverlust kann zwar nicht rückgängig gemacht werden, jedoch kann das weitere Fortschreiten der Parodontitis wirksam aufgehalten werden.

An die professionelle Reinigung der Zähne schließt sich die sorgfältige chirurgische Entfernung der bakteriellen Beläge unterhalb des Zahnfleisches an. Dadurch werden die Bakterien als Verursacher der Krankheit beseitigt und die Entzündung gestoppt. Die Symptome bessern sich nach einer angemessenen Behandlung zügig.

Im Anschluss folgt die lebenslange Parodontitis-Nachsorge mit regelmäßigem engmaschigem Recall, um ein Wiederaufflammen der Erkrankung frühestmöglich zu erkennen und zu behandeln.

Ebenso wie bei einer Parodontitis an natürlichen Zähnen kann sich das Zahnfleisch und der Knochen um Implantate entzünden. Es entsteht eine sogenannte Periimplantitis.

Optimierte Pflege wirkt diesem Prozess entgegen, kann ihn aber nicht immer verhindern.

Mithilfe chirurgischer Verfahren können wir durch gründliche Reinigung und Desinfektion der Implantatoberfläche eine Eindämmung der Periimplantitis erreichen.

Bei einer Kieferzyste handelt es sich um einen rundlichen, meist flüssigkeitsgefüllten Hohlraum im Knochen. Am häufigsten ist hierbei die radikuläre Zyste (Zahnwurzelzyste), welche entzündlich bedingt ist und von der Wurzel eines toten Zahnes ausgeht. Aber auch Weisheitszähne oder andere verlagerte Zähne können Zysten im Bereich der Zahnkrone, sogenannte follikuläre Zysten, hervorrufen. 

Neben den beiden erläuterten häufigsten zahnbedingten Zysten gibt es eine Reihe weiterer Gründe für die Entstehung solcher Zysten, beispielsweise Zysten außerhalb des Knochens in der Kieferhöhle oder am Zahnfleisch sowie Speichelzysten.

Zysten wachsen langsam und in der Regel unbemerkt. Oft fallen sie auch erst als Zufallsbefund auf einem Röntgenbild auf. Es ist jedoch auch möglich, dass die Zyste sich entzündet und damit Schmerzen hervorruft.

Generell sollten Zysten operativ entfernt werden. Hierfür stellen wir die Zyste dar und entnehmen sie vorsichtig unter Sicht. Besonders wichtig dabei ist, dass wir auch den verursachenden Zahn angemessen behandeln, zum Beispiel mit einer Wurzelspitzenresektion oder der Extraktion des Zahnes.

Sollte bei Ihnen eine Zyste diagnostiziert worden sein, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Abszesse sind entzündliche Ansammlungen von Eiter, welche im Zahn-, Mund- und Kieferbereich in den meisten Fällen durch einen toten Zahn entstehen. Über die Wurzel wird die Entzündung in den Knochen weitergeleitet und kann sich dort ausbreiten. Es bilden sich bei längerem Bestehen Eiterbeulen am Zahnfleisch, welche zu beträchtlicher Größe anschwellen können. Eine „dicke Backe“ ist das Resultat. Hier ist Vorsicht geboten: Ein sich ausbreitender Abszess kann schnell im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen.

Zur Therapie eines Abszesses müssen wir zunächst einen zuverlässigen Abfluss für den sich ansammelnden Eiter schaffen und im Anschluss den verursachenden Zahn angemessen behandeln. Unter begleitender Antibiotikatherapie bessern sich die Beschwerden in der Regel schnell.

Bei Entzündungen im Kiefer kann eine Kieferhöhlenoperation notwendig sein. Als Oralchirurgen sind wir für diese Eingriffe speziell qualifiziert. Gründe für eine Kieferhöhlenoperation können z. B. Zysten sein, Zahnwurzelreste, die eine Entzündung ausgelöst haben, oder auch chronische Nasennebenhöhlenentzündungen oder Polypen. 

Häufig wird eine Kieferhöhlenoperation von einer medikamentösen Therapie mit einem Antibiotikum sowie einer Spülung der Kieferhöhle begleitet.Ob eine Kieferhöhlenoperation in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt wird, hängt von der Art und dem Umfang des Eingriffs ab. Welche Narkose wir Ihnen empfehlen würden , besprechen wir im Vorfeld mit Ihnen.

Unklare Befunde im Bereich der Mundschleimhaut sollten professionell abgeklärt werden. Hierzu entnehmen wir eine kleine Gewebeprobe oder entfernen die Schleimhautveränderung in Abhängigkeit von der Größe komplett. Im Anschluss wird die Probe zu einer mikroskopischen Untersuchung und Befundung an eine spezialisierte Facharztpraxis für Pathologie übersandt. Dadurch erhalten wir eine fundierte Diagnose, anhand derer wir die weitere Therapie festlegen können.

Unsere Praxis ist mit einem hochmodernen 3D-Röntgengerät ausgestattet. So können wir dreidimensionale Aufnahmen von Kiefer, Zähnen, Kiefergelenken und Nasennebenhöhlen in hochauflösender Qualität anfertigen.

Es handelt sich dabei um ein spezielles, auf die Zahnmedizin und Kieferchirurgie zugeschnittenes Dental-CT-Gerät, welches in unserem Fachbereich eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt:

  • Erheblich verringerte Strahlenbelastung im Vergleich zu konventionellen CT-Aufnahmen:  Innerhalb weniger Sekunden erhalten wir eine aussagekräftige und scharfe dreidimensionale Aufnahme der Zahn-, Mund- und Kieferregion mit niedriger Strahlendosis
  • Offene Bauart: Im Gegensatz zu klassischen CT-Geräten müssen Sie bei unserem Gerät nicht „in die Röhre“. Die Aufnahme erfolgt im Stehen oder Sitzen, wobei das Gerät um Sie herumfährt. Die von vielen Menschen als unangenehm empfundene Enge in CT-Geräten entsteht dabei nicht.
  • Darstellung von Details: Im Vergleich zu zweidimensionalen Röntgengeräten entgeht bei der dreidimensionalen Darstellung kaum ein Detail. Nach Rekonstruktion und Bearbeitung der Aufnahme mit einem Hochleistungsrechner können wir das Bild in jede beliebige Richtung drehen und beurteilen.
  • Virtuelle Darstellung des Kiefers: Die dreidimensionale Darstellung des Kiefers am Monitor erlaubt uns den Blick auf das, was unter dem Zahnfleisch verborgen ist. Befunde können so sehr viel besser dargestellt und anschaulich gemacht werden. Das hilft uns, Ihnen unsere Röntgenbilder optimal erklären zu können

Wir nutzen die dreidimensionale Technologie immer dann, wenn herkömmliche zweidimensionale Röntgenbilder nicht aussagekräftig genug sind. Dies ist unter anderem in folgenden Situationen der Fall:

  • Vor Weisheitszahnentfernungen: Genaue Untersuchung der Lage der Zähne sowie Erkennung von Lagebeziehungen zum Unterkiefernerven, den Nebenhöhlen, benachbarten Zähnen und anderen empfindlichen Strukturen.
  • Vor Implantationen: Das Erkennen von anatomischen Besonderheiten sowie das Ausmessen der vorhandenen Knochendicke hilft uns, die für Sie am besten geeignete Therapie festzulegen und fundierte Vorhersagen zu treffen.
  • Darstellung von verlagerten oder überzähligen Zähnen: Anhand eines zweidimensionalen Röntgenbildes können wir lediglich feststellen, ob ein Zahn „hinten“ oder „vorne“ liegt. Die  dritte Dimension öffnet uns jedoch eine weitere Ebene. Wir können zusätzlich zuverlässig eine Aussage darüber treffen, ob ein Zahn „innen“, also Richtung Gaumen bzw. Zunge oder „außen“, also Richtung Backe liegt.
  • Darstellung von Zahn- und Knochenbrüchen
  • Abklärung unklarer Beschwerden: Hinter völlig unauffälligen zweidimensionalen Röntgenaufnahmen können sich durch Überlagerungseffekte krankhafte Details verstecken. Mit einer DVT-Aufnahme lassen sich auch kleinste Auffälligkeiten darstellen.
  • Implantatschablonen: Anhand des dreidimensionalen Datensatzes wird vor einer Implantat-Operation die Position und die Tiefe der späteren Implantate virtuell geplant. Nach Umsetzung der Planung in Form einer computergefertigten Bohrschablone können die Implantate exakt wie vorher digital festgelegt im Mund eingesetzt werden.

Zusammenfassend: Eine DVT-Aufnahme erhöht die Behandlungssicherheit im Zahn-, Mund- und Kieferbereich enorm, liefert ein Vielfaches an Details verglichen mit konventionellen 2D-Aufnahmen und senkt die Strahlenbelastung im Vergleich zum CT.

Unsere Praxis verfügt als Innovation über ein hochmodernes Ultraschall-Chirurgiegerät, mit dem wir in vielen Situationen auf den ungeliebten Bohrer fast gänzlich verzichten können. Die Ultraschalltechnologie arbeitet sehr sanft und schonend, da die Ultraschallwellen ausschließlich auf hartes Gewebe wie Knochen und Zähne einwirken. Dadurch wird das Verletzungsrisiko für umliegende empfindliche Strukturen wie Zahnfleisch, Blutgefäße und Nerven deutlich reduziert.

In unserer Praxis verwenden wir beim Nähen ausschließlich resorbierbares (=selbstauflösendes) Nahtmaterial. Das hat für Sie den Vorteil, dass Fäden auch belassen werden können, falls das Fädenziehen unangenehm ist oder Sie im Anschluss an die Behandlung einen längeren Urlaub geplant haben.

Alle Behandlungen in unserer Praxis werden üblicherweise in Lokalanästhesie durchgeführt. Hierbei wird der zu operierende Bereich vorab örtlich betäubt, sodass die Operation schmerzfrei durchgeführt werden kann. 

Als Alternative dazu ist eine Operation in Dämmerschlaf (sog. Sedierung) möglich. Hierbei verabreichen wir vor der Operation ein Beruhigungsmittel, welches eventuellen Ängsten entgegenwirkt.

Ebenso bieten wir die Behandlung unter Vollnarkose (sog. Allgemeinanästhesie) in Zusammenarbeit mit einem Facharzt für Anästhesie an, womit Sie den Eingriff sozusagen verschlafen.

Sprechen Sie uns an. Wir werden die für Sie angenehmste Lösung finden!

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